100% Uni Marburg
100% Uni Marburg bringt 100 Angehörige der Philipps-Universität Marburg auf eine Bühne, um die Universität als sozialen Körper sichtbar zu machen.
100% Uni Marburg
100% Uni Marburg bringt 100 Angehörige der Philipps-Universität Marburg auf eine Bühne, um die Universität als sozialen Körper sichtbar zu machen. Entsprechend der Viertelparität repräsentieren sie 25.000 Menschen aus Studium, Lehre und Verwaltung. In Fragen, Abstimmungen und persönlichen Antworten entsteht ein performatives Selbstporträt der Universität – ein Experiment über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Frage, wie eine Institution wahrgenommen werden kann, die niemand vollständig überblicken kann.
Mit: 100 Angehörigen der Universität Marburg
Idee, Text, Regie: Helgard Haug und Daniel Wetzel
Bühne, Licht, Video: Marc Jungreithmeier
Sounddesign: Peter Breitenbach
Recherche, Casting: Tabea Gruß, Paula Rudolf
nach 100% Stadt (von Rimini Protokoll - Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel)
Helgard Haug und Daniel Wetzel haben an der Justus-Liebig-Universität Gießen „Angewandte Theaterwissenschaft / Drama– Theater – Medien“ studiert. Seit 1995 arbeiten beide als freischaffende Künstler*innen in den Bereichen Performance, Hörspiel, Film, Installation und Medien. 2002 haben sie gemeinsam mit Stefan Kaegi das Theater-Label Rimini Protokoll gegründet und arbeiten seitdem in verschiedenen Konstellationen unter diesem Label.
Rimini Protokoll entwickeln ihre Bühnenstücke, Interventionen, szenischen Installationen und Hörspiele häufig mit Expert*innen, die ihr Wissen und Können jenseits des Theaters erprobt haben. Sie übersetzen Räume oder soziale Ordnungen in theatrale Formate und stehen für einen forschenden Ansatz in der Erschließung und Umsetzung neuer Gegenwarten. In letzter Zeit werden immer mehr immersive und interaktive Arbeiten für Museen geschaffen. Ihre Arbeit mit „Expert*innen“ wird in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen weltweit als wegweisend für neue Formen des Dokumentarischen Theaters beschrieben.
Viele ihrer Arbeiten wurden ausgezeichnet, u.a. mit Einladungen zum Berliner Theatertreffen, mit dem Mühlheimer Dramatikerpreis, dem Deutschen Theaterpreis Der Faust und mit dem Silbernen Löwen der Theaterbiennale Venedig.
Aufführung von 100%
© Dorothea Tuch