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JAHRE
Universität Marburg

Ein halbes Jahrtausend akademische Exzellenz, Innovation und gesellschaftliches Engagement.

JAHRE Universität Marburg

Feiern Sie mit uns!

Die Philipps-Universität Marburg feiert 2027 ihr 500-jähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung im Jahr 1527 prägt sie Forschung und Lehre weit über die Grenzen Hessens hinaus.

Feiern Sie mit uns!

Vielfältige Veranstaltungen, festlich & informativ

500 Jahre Wissen und akademische Tradition

Spannende Einblicke in die Uni-Geschichte

Visionen & neue Ideen für die Zukunft

500 Jahre Zeitreise – Entdecken Sie Auszüge aus der faszinierenden Geschichte der Phillips-Universität Marburg.

Dekorativer blauer Halbkreis als Bildrahmen
Siegel der Schola Marburgensis von 1527
Porträt von Philipp dem Großmütigen
1527

Universitätsgründung

Landgraf Philipp der Großmütige von Hessen gründet in Marburg eine Universität mit vier Fakultäten: Theologie, Jura, Medizin, Philosophie. Sie ist die älteste heute noch bestehende protestantische Uni der Welt.

Bildung
neu denken
1609

Weltweit erste Professur
für Chymiatrie

Die Wiege der Universitätschemie steht in Marburg: Im Jahr 1609 ernannte Landgraf Moritz von Hessen-Kassel den Chemiker Johannes Hartmann (1568-1631) zum weltweit ersten Professor für Chymiatrie (medizinische Chemie).

Forschung setzt
neue Maßstäbe
Historische Handschrift von Karl Dadichi
1718

Syrischer Student Karl
Dadichi in Marburg

Von Gründung an studierten auch internationale Studierende der Uni Marburg. 1718 schrieb sich der vermutlich erste Syrer ein: Karl Dadichi, ein Orientalist und Dolmetscher am Hofe des Königreichs Großbritannien.

Von Beginn an
international
1723

Christian Wolff zum
Professor für
Mathematik und
Philosophie ernannt

Wolff lehrte von 1723 bis 1740 an der Uni Marburg und war neben G. W. Leibniz der bedeutendste Philosoph der frühen Aufklärung in Deutschland. Er gab der Philosophie ein an Wissenschaft und Vernunft orientiertes Profil, das sich im Neukantianismus fortsetzte und auch heute das Selbstverständnis des Faches in Marburg prägt.

Aufklärung
für alle!
Porträt von Christian Wolff
Die Brüder Grimm – historische Darstellung
1802

Immatrikulation der
Brüder Grimm

Die Studienzeit der Brüder Grimm in Marburg wird zum Ausgangspunkt eines Denkens, das Wissenschaft, Sammlung und Weitergabe von Wissen über Generationen hinweg miteinander verbindet.

Geschichten,
die bleiben
1901

Verleihung des
ersten Nobelpreises
für Medizin an Emil
von Behring

Der Bakteriologe Emil von Behring (1854-1917) erhält den ersten Nobelpreis für Medizin überhaupt für seine Forschungen zur Serumtherapie
der Diphterie.

Forschung,
die Leben rettet
Emil von Behring und Nobelpreis-Urkunde
Historische Fotografie von Alix Westerkamp
Gleichstellung
leben
1907

Alix Westerkamp ist
erste in Deutschland
promovierte Juristin

Alix Westerkamp ist eine der großen Vorkämpferinnen und Wegbereiterinnen für Frauen in der Wissenschaft. Das Promotionsverfahren wurde 1907 erfolgreich abgeschlossen. Sie wurde als erste Juristin an einer deutschen Universität und als zweite Frau überhaupt an der Universität Marburg zum Doktor promoviert.

1933

Hermann Jacobsohn:
Entlassung und Suizid

Am 25.4.1933 wurde der Altphilologe und Leiter des Deutschen Sprachatlas Hermann Jacobsohn auf Grund der Bestimmungen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entlassen. Da Jacobsohn bereits vor 1914 im Staatsdienst tätig war, konnte er rein formal nicht als Jude suspendiert werden. Vielmehr verlor er als Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) seine Stellung aus politischen Gründen. Nach dem Tag seiner Entlassung nahm sich Jacobsohn das Leben. 

Erinnerung als
Verantwortung
Porträt von Hermann Jacobsohn und historisches Dokument
Porträt von Wolfgang Abendroth

© Hessischer Rundfunk – www.hr.de

1951

Berufung Wolfgang
Abendroths

Demokratie analysieren, verteidigen und weiterentwickeln. Vordenker wie der Politikwissenschaftler Wolfgang Abendroth prägen die Universität als Ort des Diskurses und der gesellschaftlichen Wirkung. In der Tradition des Wandels und des Gestaltens führt die Universität unterschiedliche Perspektiven zusammen und nimmt ihre Verantwortung in der demokratischen Gesellschaft wahr. 

Demokratie
braucht Haltung
1952

Elisabeth Blochmann
wird Professorin für
Pädagogik

Als Elisabeth Blochmann (1892-1972) 1952 an der Philipps-Universität Marburg zur ordentlichen Professorin für Pädagogik ernannt wird, schreibt sie deutsche Wissenschaftsgeschichte. Nachdem die Pädagogik in Marburg zunächst von dem Philosophen Paul Natorp (seit 1893) und später von Psychologen vertreten worden war, etabliert sie sich mit Blochmann als eigenes Fach. Elisabeth Blochmann ist die erste Frau in Deutschland, die eine ordentliche Professur für Pädagogik innehat. Zugleich ist sie die erste Frau auf einem ordentlichen Lehrstuhl der Marburger Universität.

Neue Wege für Bildung
und Wissenschaft
Porträt von Elisabeth Blochmann vor geometrischem Muster
Gebäude der Synthetischen Mikrobiologie, Porträt von Bruno Eckardt und Beschriftung
2010

Bruno Eckardt
gründet Synmikro

Komplexe Fragen der Zeit und Lösungen für die Zukunft können nur interdisziplinär erforscht werden. Die wissenschaftlichen Zentren der Philipps-Universität sind Knotenpunkte, die exzellente Forschung aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringen und Impulse für die Welt von morgen hervorbringen. Bruno Eckhardt (1960-2019) prägte als Professor für Physik und Gründungsdirektor von SYNMIKRO die Entwicklung des Zentrums maßgeblich.

Interdisziplinär
in die Zukunft
2027

Die Zukunft der
Universität Marburg

Gestalten Sie mit uns gemeinsam die Zukunft der Philipps-Universität und teilen Sie ihre Visionen.

Zusammen
Zukunft gestalten
Abstrakte blaue Kreis- und Halbkreisformen

“Wir geben Menschen und Gesellschaft nachhaltige Impulse, um die Welt von Morgen positiv zu gestalten.”

Vision der Philipps-Universität
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