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Aufbrüche und Krisen – Die Universität Marburg zwischen 1866 und 1971

25.06.2027 – 12.09.2027

Universitätsarchiv

Eintritt frei

Aufbrüche und Krisen – Die Universität Marburg zwischen 1866 und 1971

Beschreibung


Mit der Zugehörigkeit zu Preußen erfuhr die Universität Marburg eine bislang nicht gekannte Förderung. Die Zahl der Studierenden stieg stark an, Professuren wurden neu geschaffen und zahlreiche Gebäude errichtet. Seit 1908 durften Frauen regulär studieren. In den 1920er Jahren standen viele Studierende politisch weit rechts. Während der NS-Herrschaft erfolgte die Umstellung auf das „Führerprinzip“, Mitglieder der Universität wurden entrechtet und verfolgt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Auseinandersetzung mit dem „Dritten Reich“ zögerlich, um 1968 entstanden studentische Proteste und Marburg erlangte den Ruf einer „roten“ Universität.